… an den Tasten….

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich seit Anfang des Jahres stolze Besitzerin einer Gitarre bin und immer, wenn es meine Zeit erlaubt und ich Muße habe, schnappe ich mir das gute Teil, wir machen es uns auf meiner Couch gemütlich und schauen, was wir gemeinsam zustande kriegen.
Ich weiß nicht, ob es das lässige Abhängen und/oder meine unehrgeizige, eher spielerische Herangehensweise ist – auf jeden Fall scheint die Gitarre meine Kreativität zu beflügeln, denn schon zwei Songideen sind auf diese Art und Weise entstanden.
Eine davon hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem kompletten Lied entwickelt, das den Titel Ich hab’s satt trägt.

AmKlavier

Es ist ein tolles Gefühl, wenn Akkorde, Text und Melodie schon fast mühelos zusammenfinden und die Dinge ins Fließen geraten. So kann es gerne jedesmal laufen! 🙂 Auch wenn es anschließend mit dem anstrengenderen und deutlich langwierigeren Teil weitergeht, nämlich mit der Ausarbeitung der Begleitung und dem Üben.

Auf der Gitarre konnte und wollte ich das Stück nicht lassen, weil ich dort nicht richtig umsetzen kann, was ich in meinem Kopf höre. Deswegen ging es als nächstes an’s Keyboard.
Und so war ich dann in den letzten Wochen mit dem Finden und Festlegen der Klavierbegleitung beschäftigt, die sich so langsam nun auch passend und fertig anfühlt.


entwurf
Die endgültige Klavier-Version muss ich erst ordentlich aufnehmen, aber wer möchte, kann sich jetzt schon einen kurzen Ausschnitt des allerersten Entwurfs (noch mit Gitarre) anhören:

Hier der Songtext:
 

Ich habs satt

 

Ich hab’s satt auf Dich zu warten
und nicht zu wissen, wo Du stehst,
jeden Morgen aufzuwachen und mich zu fragen, ob das der Tag ist, an dem Du gehst.

Ich hab’s satt auf Dich zu warten
und nicht zu wissen, wo Du warst.
Kann Deine Lügen nicht mehr hören und wie Du uns nicht eine einz’ge, blöde Ausrede ersparst.

Ich hab’s satt auf Dich zu warten
und nicht zu wissen, ob Du bleibst.
Oder ob Du alles hinwirfst und für Deine neue Liebe auf unser Leben scheisst.

Ich hab Angst auf Dich zu warten, weil ich weiß, was gleich passiert,
jetzt wo ich endlich spür, dass es aus ist und meine Liebe mich nirgendwohin führt.

Denn ich hab’s satt, ich hab’s satt auf MICH zu warten
und nicht zu wissen, wo ICH steh.
Bin heute morgen aufgewacht und hab gewusst:
das ist der Tag, der Tag an dem ich geh,
das ist der Tag, an dem ich geh.
Anja Sachs, 2015

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