Gear

Das eigene Studio wächst…

Ei guuude, ihr Leut! Unnnn? Wiiie?
Nein, das hat nichts mit Fasching zu tun, sondern ist eine traditionelle Begrüßungsformel hier im Rheingau und Umland … ich will mich ja in meine neue Heimat einfügen. ;-)

cubase-mixerBereits eingefügt hat sich auch mein musikalisches Equipment im neuen Zuhause und neben Keyboard und Computer gibt es nun ein weiteres Highlight: die ersten Elemente einer Studio-Einrichtung haben Einzug gefunden. Audio-Interface und Mikrofon warten nur darauf, neue Stücke aufzeichnen zu können. “Recording” und “Mixing”, also Aufnehmen und Abmischen finde ich hochinteressant und stolz kann ich berichten, dass ich einen Onlinekurs des Berklee College of Music zum Einstieg in das Thema “Music Production” erfolgreich absolviert habe.

Apropos Liedermachen und Recording: nachdem das “Kleine Liebeslied” seine Feuertaufe bei mehreren Liveauftritten in Hanau, Idstein und Bellheim bestanden hat, werde ich es demnächst nun aufnehmen und online stellen. Aller Voraussicht nach wird es das letzte Lied bleiben, das komplett online verfügbar sein wird, denn es sollen ja noch neue Songs für die eigentliche CD übrigbleiben. Deren Fertigstellung hab ich für 2017 geplant.
Trotzdem werde ich natürlich weiterhin über Texte und Fortschritte an den einzelnen Songs berichten; vielleicht gibts auch mal den ein oder anderen Ausschnitt hier zu hören. Und wie immer gilt: man kann den neuesten Songs auch bei meinen Auftritten lauschen. :-)

Was Konzerte mit Biber Herrmann angeht, wird der Februar eher ruhig verlaufen. Außer zweier Besuche in meiner alten Heimat – am 12.2. im “Adler” in Weisenheim am Sand und am 13.2. im JfB-Blueskeller in Karlsruhe (Durlach-Aue) – steht noch ein Auftritt im Rahmen des Germanicana Folk-Festivals am 27.2. in der “Brotfabrik” in Frankfurt an.
Über bekannte Gesichter würde ich mich sehr freuen! :-)

Ein Klavier für Berlin

In ein paar Tagen werde ich für einen Kurzaufenthalt nach Berlin fahren. Und ehrlich – kann man sich im Mekka der Kulturszene Deutschlands aufhalten, ohne Musik zu machen??!! Nein, definitiv nicht!
Deswegen habe ich mich kurz entschlossen zu einer offenen Liederbühne im „Zimmer 16“ in Berlin-Pankow angemeldet.
Die Kleinkunstbühne sieht im Internet schön und stimmungsvoll aus, scheint den YouTube-Videos nach ein aufmerksames Publikum anzuziehen und verfügt sogar über ein Klavier. Damit war der Weg frei, denn mein nicht eben federleichtes Keyboard hätte ich nicht im Zug nach Berlin transportieren wollen.

Allerdings tat sich damit auch eine spannende Frage auf: würde ich überhaupt noch auf einem „echten“ Klavier spielen können? Immerhin war meine letzte Klaviererfahrung runde 25 Jahre her und ob die gewichtete Tastatur und das Pedal meines Keyboards klavierähnlich genug sind, um in Berlin zurecht zu kommen, konnte ich nicht wirklich einschätzen.
Da es auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kein nahegelegenes Klavier gibt, war guter Rat teuer.

Die Lösung brachte Facebook. Nachdem ich eine entsprechende Anfrage in einer örtlichen Facebook-Gruppe gepostet habe, hat sich tatsächlich jemand gemeldet, der damit einverstanden war, mich am Wochenende für eine Stunde an sein Klavier zu lassen.
Und das entpuppte sich als richtiges Schmuckstückchen:

Elisabeth's Klavier

Elisabeth’s Klavier

Doch nicht nur, dass es gut aussah, es hat auch noch ganz viel Spaß gemacht, darauf zu spielen. Vielen Dank, Elisabeth und Birger, für eure Gastfreundschaft!! Euer Klavier ist toll, hat einen wunderschön warmen Klang und ich nehme das Angebot gerne an, bei euch mal wieder zu üben. :-D

Übrigens war die Vorbereitung wirklich wichtig. Ich hatte ganz vergessen, wie laut ein Klavier beim normalen Spielen ist und ich habe die Zeit gebraucht, um mich wieder an Dynamikverhalten und Anschlag zu gewöhnen. Und so nebenher habe ich quasi noch mein erstes Solo-Wohnzimmerkonzert gegeben. ;-)
Solchermaßen vorbereitet kann Berlin nun kommen…

6 Saiten für ein Halleluja

Takamine
Seit einiger Zeit “klampfe” ich nun schon mit einer geliehenen Gitarre herum und habe dabei schnell gemerkt, wieviel Spaß es mir macht, die Gitarre und irgendwelche Akkorde locker und spielerisch zu erforschen. Als dann auch noch die ein oder andere Songidee “so nebenher” entstand, war mir klar: ich möchte Gitarre spielen lernen.
Und das dann gerne auf einem eigenen Instrument; eines das immer da ist, mit dem man irgendwie “magisch” zusammenwachsen kann. Eines, das ruft, wenn man vorbeiläuft. “Los! Nimm mich in die Hand! Bring mich zum Klingen!” :-)
Also haben wir uns zwischen den Jahren aufgemacht, um eine Gitarre für mich zu finden.

Nachdem ich gefühlte 100 Gitarren im Arm gehalten und ausprobiert habe, hatte sich alles auf eine Entscheidung zwischen einer Taylor Mini und einer Takamine zugespitzt. Und es wurde die Takamine.
Die Saitenlage ist sehr angenehm, der Hals eher schlank (was meinen kleinen Händen entgegenkommt) und die Optik gefällt mir sehr gut. Sie hat einen Tonabnehmer und auch wenn ich den im Moment noch nicht brauche, kann ich mir durchaus vorstellen, mich irgendwann auch mal selbst auf der Gitarre zu begleiten.
Sie entspricht also völlig meinen Rahmenbedigungen.
Aber vor allem macht sie eines (und das hab ich schon im Laden gemerkt): sie animiert mich zum Spielen und zum Rumexperimentieren. :-)