… on tour

Liebe Leute, eben hab ich erstaunt festgestellt, dass es nun schon fast 3 Monate her ist, seit ich meinen letzten „Neuigkeiten“-Eintrag geschrieben habe. Dabei mangelt es nicht an Ereignissen, sondern einfach an der Zeit, darüber zu berichten. Also was ist los bei der Sachs?

Zwei weitere meiner Songs sind fertig geworden. 🙂 „Kühe mampfen Gras“ konnte im Sapperlot-Theater in Lorsch live das Licht der Bühnenwelt erblicken und „Die alte Frau“ hatte in Christel‘s Scheune in Hanau ihre Premiere.
Ganz besonders freut es mich, dass nach meinem ersten offiziellen Vorprogramm im Maximal-Theater in Rodgau weitere Anfragen von namhaften Kleinkunstbühnen kommen. So werde ich in weiterer Zukunft auch als Support-Act im Jubez in Karlsruhe, in der Friedenskirche Krefeld, im Ratinger Tragödchen und im Eltviller Salon zu hören sein ! 😀

Doch nicht nur am Klavier ist einiges passiert. An der Seite von Biber Herrmann, Ralf Gauck und Mckinley Black konnte ich bei einigen schönen Konzerten als Sängerin mitwirken und ganz besonders geehrt hat es mich, dass die beteiligten Künstler auch zwei meiner eigenen Songs spielen wollten.

Gerade komme ich von einer „3-Kirchen-Tour“ mit Biber Herrmann zurück (Petruskirche Berlin, Johanniskirche in Schönebeck/Elbe sowie die Katharinenkirche in Stendal), und die wunderschönen Eindrücke dieser Auftritte sind noch ganz frisch.  Jede der Kirchen hatte ihre ganz eigene Atmosphäre und Akustik und es ist ein Erlebnis, in dieser Atmosphäre auch völlig ohne instrumentelle Begleitung singen zu dürfen.

Johanniskirche Schönebeck
Johanniskirche Schönebeck, 2016

Meine nächsten Live-Termine sind am Freitag, den 13. Mai ab 19:00 Uhr im Kulturcafé in Groß-Gerau, sowie am Sonntag, den 15. Mai ab 15:00 Uhr im „Silent Sound Garden“ in Dreieich beim dortigen dreitägigen Pfingstfestival. Weiterhin werde ich am 5. und 6. Juni jeweils ab 19:00 Uhr im KIK „Kabarett im Kabinett“ in Eltville-Martinsthal den Abend mitgestalten. Ich freu mich drauf!

Kleines Liebeslied

Und als erster Song aus dem eigenen Studio erblickt das „Kleine Liebeslied“ das Licht der Online-Welt:

 

Kleines Liebeslied

 

Ich sitz seit Stunden am Klavier und klimper nur herum.
Immer wenn ich denk „Ich hab was!“ erscheint’s mir doch zu dumm.
Meine Texte drehen sich immer nur um’s Streiten und um’s Leiden,
dabei würd ich doch so gerne mal ein Liebeslied schreiben…
für Dich!

Du sagst zu mir so schöne und ehrliche Sachen,
wir teilen unsre Zeit, bringen einander zum Lachen.
Es ist alles so mühelos und sehr intensiv,
meine Gefühle die gehen so unsagbar tief…
für Dich.

Immer wenn ich versuch, die richt’gen Worte zu finden
seh ich sie auch schon weit in der Ferne verschwinden.
Und keine meiner Zeilen kann diese Liebe beschreiben;
ich find keine Musik, meine Gefühle zu zeigen.

Irgendwann geb ich’s auf, poetisch sein zu wollen.
Der Papierkorb ist schon lange übergequollen.
Und so schreib ich einfach auf, was da bleibt unterm Strich:
Ich liebe Dich!
Anja Sachs, 2015

Das eigene Studio wächst…

Ei guuude, ihr Leut! Unnnn? Wiiie?
Nein, das hat nichts mit Fasching zu tun, sondern ist eine traditionelle Begrüßungsformel hier im Rheingau und Umland … ich will mich ja in meine neue Heimat einfügen. 😉

cubase-mixerBereits eingefügt hat sich auch mein musikalisches Equipment im neuen Zuhause und neben Keyboard und Computer gibt es nun ein weiteres Highlight: die ersten Elemente einer Studio-Einrichtung haben Einzug gefunden. Audio-Interface und Mikrofon warten nur darauf, neue Stücke aufzeichnen zu können. „Recording“ und „Mixing“, also Aufnehmen und Abmischen finde ich hochinteressant und stolz kann ich berichten, dass ich einen Onlinekurs des Berklee College of Music zum Einstieg in das Thema „Music Production“ erfolgreich absolviert habe.

Apropos Liedermachen und Recording: nachdem das „Kleine Liebeslied“ seine Feuertaufe bei mehreren Liveauftritten in Hanau, Idstein und Bellheim bestanden hat, werde ich es demnächst nun aufnehmen und online stellen. Aller Voraussicht nach wird es das letzte Lied bleiben, das komplett online verfügbar sein wird, denn es sollen ja noch neue Songs für die eigentliche CD übrigbleiben. Deren Fertigstellung hab ich für 2017 geplant.
Trotzdem werde ich natürlich weiterhin über Texte und Fortschritte an den einzelnen Songs berichten; vielleicht gibts auch mal den ein oder anderen Ausschnitt hier zu hören. Und wie immer gilt: man kann den neuesten Songs auch bei meinen Auftritten lauschen. 🙂

Was Konzerte mit Biber Herrmann angeht, wird der Februar eher ruhig verlaufen. Außer zweier Besuche in meiner alten Heimat – am 12.2. im „Adler“ in Weisenheim am Sand und am 13.2. im JfB-Blueskeller in Karlsruhe (Durlach-Aue) – steht noch ein Auftritt im Rahmen des Germanicana Folk-Festivals am 27.2. in der „Brotfabrik“ in Frankfurt an.
Über bekannte Gesichter würde ich mich sehr freuen! 🙂

Ein Jahr

1 Jahr :-)

1 Jahr :-)Ein Jahr ist es nun her, dass ich meine Webseite ins Leben gerufen habe.
Ein Jahr, seitdem ich angefangen habe, eigene Songs zu schreiben.
Ein Jahr, in dem musikalisch unglaublich vieles passiert und entstanden ist – viel mehr, als ich in den wenigen Beiträgen hier überhaupt einfangen konnte.

Und deshalb möchte ich einfach mal „Danke!“ sagen. Für all die tollen und berührenden Kommentare und Emails nach Konzerten und offenen Bühnen, die vielfältigen Unterstützungen, die ich in diesem Jahr erfahren durfte und die Reaktionen in den sozialen Netzwerken. 🙂



Mit Weihnachten, dem Jahreswechel und meinem Umzug nach Hessen werde ich in den nächsten Wochen sehr stark eingebunden sein, trotzdem geht es schon im Januar mit Konzerten weiter:
So nehme ich am 13. Januar mit drei bis vier meiner eigenen Songs an einer offenen Bühne des Kulturvereins in 76756 Bellheim teil. Und an den folgenden zwei Wochenenden (16., 17., 23. und 24.Januar) werde ich Biber Herrmann als Special Guest gesanglich bei seinen Neujahrskonzerten im Gensfleischhaus in 65343 Eltville begleiten. Ebenso wie am 12. Januar in der Majik Lounge in 55543 Bad Kreuznach und am 15. Januar im Jazzkeller Hanau.

Auf jeden Fall wünsche ich euch eine schöne und erfüllte Feiertags- und Urlaubszeit.
Kommt gut und vor allem gesund ins neue Jahr 2016! 😀

Allerlei Neues

Wieder hat sich ein wenig an meiner Webseite verändert:
zum einen steht die neue Liste mit den ersten Terminen 2016 online, zum anderen gibt es eine neue Seite „Presse-Downloads“.
Nein, ich bin nicht zum deutschen Superstar avanciert 🙂 , aber trotzdem gibt es immer wieder Gelegenheiten, bei denen ein Veranstalter ein druckfähiges Bild für eine Konzertankündigung benötigt. Und wie das Leben so spielt, hat sich passenderweise die Möglichkeit zu einem kleinen Fotoshooting mit Nikolas Ohl in der Alten Schule in Geisenheim ergeben. Tjaaa und das Ergebnis gibt es hier zu sehen: Presse-Downloads.

Auch musikalisch gibt es Neues zu berichten, denn mein nächster Song ist fertig. 🙂
Entgegen des jahreszeitbedingten Melancholietrends handelt es sich um ein „kleines Liebeslied“, was auch gleichzeitig der Titel des Songs sein wird.
Neugierig? Dann auf zu einer der nächsten OpenStage-Veranstaltungen! Dort wird das Lied ab sofort zu hören sein.

Die ersten Songs sind online

Letzte Woche war ich in Eppstein/Taunus bei dem Singer-/Songwriter und Multi-Instrumentalisten Helt Oncale im Studio, um meine ersten beiden Songs aufzunehmen.

Anja am Mikro

Und so kann ich heute stolz verkünden: „Baum“ und „Ich hab‘s satt“ sind im Kasten. 😀
Es ist ein tolles Gefühl, wenn man Songs, die bisher „nur im Kopf“ oder auf der Bühne existierten, plötzlich auf Tonträger hat.

 

Weitere Songs sind bereits in der Mache, d.h. ich schreibe und feile noch am Piano-Arrangement. Sobald diese aufnahmefertig sind, folgt dann Teil 2 im Studio.

Am Klavier in Berlin

Offene Bühnen haben eine lange Tradition. Im Gespräch mit dem Liedermacher und Gitarristen Werner Lämmerhirt habe ich erfahren, dass er und andere bekannte Künstler wie z.B. Reinhard Mey, Ulrich Roski oder Hannes Wader in ihren Anfangsjahren die offenen Bühnen vor allem in Berlin genutzt haben, um ihre Musik zu präsentieren. In Szenekneipen wie dem „Go In“ oder „Gaslight“ wurden drei Songs gespielt, dann zog man weiter zum nächsten Club, um dort wieder ein paar wenige Lieder zum besten zu geben.

Inzwischen gibt es in ganz Deutschland offene Bühnen, die es Künstlern ermöglichen, ihre ersten Schritte vor Publikum zu gehen; eine Möglichkeit, die ich nutzen möchte. Und den Anfang habe ich nun in Berlin gemacht. Am 17.August war ich im „Zimmer 16“, einer Kleinkunstbühne im Stadtteil Pankow und habe dort auf der offenen Liederbühne zwei meiner Songs gespielt.

(Vor dem Eingang) (Am Klavier im "Zimmer 16" in Berlin, 2015)

Mein neues Lied „Ich hab’s satt“ hat dabei seine Feuertaufe erlebt und ich bin sehr zufrieden damit, wie es lief. So kann es bleiben… zumindest für’s erste. 🙂

Die nächste offene Bühne, an der ich teilnehme, wird am 11. September im Haus am Westbahnhof (Landau in der Pfalz) sein. Es gibt dort sogar einen schönen Flügel, auf dem ich spielen kann. Wer also „Baum“ und „Ich hab’s satt“ noch vor Veröffentlichung der Studioaufnahme live erleben möchte, ist herzlich willkommen. Um 20:00 Uhr geht es los.

Ein Klavier für Berlin

In ein paar Tagen werde ich für einen Kurzaufenthalt nach Berlin fahren. Und ehrlich – kann man sich im Mekka der Kulturszene Deutschlands aufhalten, ohne Musik zu machen??!! Nein, definitiv nicht!
Deswegen habe ich mich kurz entschlossen zu einer offenen Liederbühne im „Zimmer 16“ in Berlin-Pankow angemeldet.
Die Kleinkunstbühne sieht im Internet schön und stimmungsvoll aus, scheint den YouTube-Videos nach ein aufmerksames Publikum anzuziehen und verfügt sogar über ein Klavier. Damit war der Weg frei, denn mein nicht eben federleichtes Keyboard hätte ich nicht im Zug nach Berlin transportieren wollen.

Allerdings tat sich damit auch eine spannende Frage auf: würde ich überhaupt noch auf einem „echten“ Klavier spielen können? Immerhin war meine letzte Klaviererfahrung runde 25 Jahre her und ob die gewichtete Tastatur und das Pedal meines Keyboards klavierähnlich genug sind, um in Berlin zurecht zu kommen, konnte ich nicht wirklich einschätzen.
Da es auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kein nahegelegenes Klavier gibt, war guter Rat teuer.

Die Lösung brachte Facebook. Nachdem ich eine entsprechende Anfrage in einer örtlichen Facebook-Gruppe gepostet habe, hat sich tatsächlich jemand gemeldet, der damit einverstanden war, mich am Wochenende für eine Stunde an sein Klavier zu lassen.
Und das entpuppte sich als richtiges Schmuckstückchen:

Elisabeth's Klavier

Elisabeth’s Klavier

Doch nicht nur, dass es gut aussah, es hat auch noch ganz viel Spaß gemacht, darauf zu spielen. Vielen Dank, Elisabeth und Birger, für eure Gastfreundschaft!! Euer Klavier ist toll, hat einen wunderschön warmen Klang und ich nehme das Angebot gerne an, bei euch mal wieder zu üben. 😀

Übrigens war die Vorbereitung wirklich wichtig. Ich hatte ganz vergessen, wie laut ein Klavier beim normalen Spielen ist und ich habe die Zeit gebraucht, um mich wieder an Dynamikverhalten und Anschlag zu gewöhnen. Und so nebenher habe ich quasi noch mein erstes Solo-Wohnzimmerkonzert gegeben. 😉
Solchermaßen vorbereitet kann Berlin nun kommen…

Und…. Action!

Filmkamera

FilmkameraAm 5. August trafen sich Biber Herrmann und ich mit einer Reporterin des Rheingau-Echos in der Waas’schen Fabrik, einer tollen Veranstaltungs-Location in Geisenheim. Es sollte ein Video-Musikerportrait über Biber entstehen und da ich ihn nun schon seit geraumer Zeit als Zweitstimme begleite, war ich ebenfalls dabei.

Ich bin ja bereits ein paar Mal bei Auftritten gefilmt worden, aber wie es sein würde, gezielt vor der Kamera zu sprechen und zu singen, ohne dass da ein Publikum ist, auf das man sich statt dessen fokusieren kann, das konnte ich nicht so richtig abschätzen. Jeder der wie ich zu spontaner Erstarrung neigt, wenn sich auch nur ein Objektiv in seine Richtung bewegt, wird gut verstehen, was ich meine. Tatsächlich waren meine Bedenken aber völlig unbegründet, denn das Frage-Antwort-Spiel und die Aufzeichnung der zwei Songs liefen total locker und in einem Rutsch in nicht mal einer Stunde über die Bühne und haben dabei sogar noch richtig Spaß gemacht. Danke Lisa! 🙂

Das entstandene Material wird nun in einen Kurzbericht zusammengeschnitten und dann demnächst auf der Seite des Rheingau-Echos veröffentlicht werden. Und ich bin schon sehr gespannt, was dabei herauskommen wird. Vor allem bin ich gespannt, ob man sehen wird, dass mein Blick immer wieder zu den ganzen Bildern und Kunstobjekten abgeschweift ist, die überall im Raum verteilt waren. Ich konnte es einfach nicht durchgängig verhindern; die schönen, aber in dem Fall verflixten Dinger hatten denselben Effekt wie ein laufender Fernseher auf mich – da muss ich auch immer wieder hinschauen. Egal, ob es mich interessiert oder nicht.
Letztlich wird es wohl nicht wirklich auffällig gewesen sein, denn die Reporterin war so begeistert, dass sie spontan angeboten hat, mit mir ebenfalls ein Video-Portrait zu machen, bei dem sie mich und meine Musik vorstellt, so dass wir uns Ende August ein weiteres Mal treffen werden! 🙂

Überhaupt wird sich, was meine eigenen Songs angeht, in nächster Zeit einiges tun:
Am 17. August werde ich im Zimmer 16 in Berlin-Pankow an der dortigen offenen Liederbühne teilnehmen.
Und mit denselben Songs geht es dann am 14. September nach Eppstein zu Helt Oncale ins Studio. Jaaaa, ihr habt richtig gehört – es ist soweit. „Baum“ und „Ich hab’s satt“ werden nun endlich professionell aufgenommen. Wird auch Zeit, dass es hier was zu hören gibt! 😉

… an den Tasten….

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich seit Anfang des Jahres stolze Besitzerin einer Gitarre bin und immer, wenn es meine Zeit erlaubt und ich Muße habe, schnappe ich mir das gute Teil, wir machen es uns auf meiner Couch gemütlich und schauen, was wir gemeinsam zustande kriegen.
Ich weiß nicht, ob es das lässige Abhängen und/oder meine unehrgeizige, eher spielerische Herangehensweise ist – auf jeden Fall scheint die Gitarre meine Kreativität zu beflügeln, denn schon zwei Songideen sind auf diese Art und Weise entstanden.
Eine davon hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem kompletten Lied entwickelt, das den Titel Ich hab’s satt trägt.

AmKlavier

Es ist ein tolles Gefühl, wenn Akkorde, Text und Melodie schon fast mühelos zusammenfinden und die Dinge ins Fließen geraten. So kann es gerne jedesmal laufen! 🙂 Auch wenn es anschließend mit dem anstrengenderen und deutlich langwierigeren Teil weitergeht, nämlich mit der Ausarbeitung der Begleitung und dem Üben.

Auf der Gitarre konnte und wollte ich das Stück nicht lassen, weil ich dort nicht richtig umsetzen kann, was ich in meinem Kopf höre. Deswegen ging es als nächstes an’s Keyboard.
Und so war ich dann in den letzten Wochen mit dem Finden und Festlegen der Klavierbegleitung beschäftigt, die sich so langsam nun auch passend und fertig anfühlt.


entwurf
Die endgültige Klavier-Version muss ich erst ordentlich aufnehmen, aber wer möchte, kann sich jetzt schon einen kurzen Ausschnitt des allerersten Entwurfs (noch mit Gitarre) anhören:

Hier der Songtext:
 

Ich habs satt

 

Ich hab’s satt auf Dich zu warten
und nicht zu wissen, wo Du stehst,
jeden Morgen aufzuwachen und mich zu fragen, ob das der Tag ist, an dem Du gehst.

Ich hab’s satt auf Dich zu warten
und nicht zu wissen, wo Du warst.
Kann Deine Lügen nicht mehr hören und wie Du uns nicht eine einz’ge, blöde Ausrede ersparst.

Ich hab’s satt auf Dich zu warten
und nicht zu wissen, ob Du bleibst.
Oder ob Du alles hinwirfst und für Deine neue Liebe auf unser Leben scheisst.

Ich hab Angst auf Dich zu warten, weil ich weiß, was gleich passiert,
jetzt wo ich endlich spür, dass es aus ist und meine Liebe mich nirgendwohin führt.

Denn ich hab’s satt, ich hab’s satt auf MICH zu warten
und nicht zu wissen, wo ICH steh.
Bin heute morgen aufgewacht und hab gewusst:
das ist der Tag, der Tag an dem ich geh,
das ist der Tag, an dem ich geh.
Anja Sachs, 2015