Und…. Action!

Filmkamera

FilmkameraAm 5. August trafen sich Biber Herrmann und ich mit einer Reporterin des Rheingau-Echos in der Waas’schen Fabrik, einer tollen Veranstaltungs-Location in Geisenheim. Es sollte ein Video-Musikerportrait über Biber entstehen und da ich ihn nun schon seit geraumer Zeit als Zweitstimme begleite, war ich ebenfalls dabei.

Ich bin ja bereits ein paar Mal bei Auftritten gefilmt worden, aber wie es sein würde, gezielt vor der Kamera zu sprechen und zu singen, ohne dass da ein Publikum ist, auf das man sich statt dessen fokusieren kann, das konnte ich nicht so richtig abschätzen. Jeder der wie ich zu spontaner Erstarrung neigt, wenn sich auch nur ein Objektiv in seine Richtung bewegt, wird gut verstehen, was ich meine. Tatsächlich waren meine Bedenken aber völlig unbegründet, denn das Frage-Antwort-Spiel und die Aufzeichnung der zwei Songs liefen total locker und in einem Rutsch in nicht mal einer Stunde über die Bühne und haben dabei sogar noch richtig Spaß gemacht. Danke Lisa! :-)

Das entstandene Material wird nun in einen Kurzbericht zusammengeschnitten und dann demnächst auf der Seite des Rheingau-Echos veröffentlicht werden. Und ich bin schon sehr gespannt, was dabei herauskommen wird. Vor allem bin ich gespannt, ob man sehen wird, dass mein Blick immer wieder zu den ganzen Bildern und Kunstobjekten abgeschweift ist, die überall im Raum verteilt waren. Ich konnte es einfach nicht durchgängig verhindern; die schönen, aber in dem Fall verflixten Dinger hatten denselben Effekt wie ein laufender Fernseher auf mich – da muss ich auch immer wieder hinschauen. Egal, ob es mich interessiert oder nicht.
Letztlich wird es wohl nicht wirklich auffällig gewesen sein, denn die Reporterin war so begeistert, dass sie spontan angeboten hat, mit mir ebenfalls ein Video-Portrait zu machen, bei dem sie mich und meine Musik vorstellt, so dass wir uns Ende August ein weiteres Mal treffen werden! :-)

Überhaupt wird sich, was meine eigenen Songs angeht, in nächster Zeit einiges tun:
Am 17. August werde ich im Zimmer 16 in Berlin-Pankow an der dortigen offenen Liederbühne teilnehmen.
Und mit denselben Songs geht es dann am 14. September nach Eppstein zu Helt Oncale ins Studio. Jaaaa, ihr habt richtig gehört – es ist soweit. “Baum” und “Ich hab’s satt” werden nun endlich professionell aufgenommen. Wird auch Zeit, dass es hier was zu hören gibt! ;-)

… an den Tasten….

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich seit Anfang des Jahres stolze Besitzerin einer Gitarre bin und immer, wenn es meine Zeit erlaubt und ich Muße habe, schnappe ich mir das gute Teil, wir machen es uns auf meiner Couch gemütlich und schauen, was wir gemeinsam zustande kriegen.
Ich weiß nicht, ob es das lässige Abhängen und/oder meine unehrgeizige, eher spielerische Herangehensweise ist – auf jeden Fall scheint die Gitarre meine Kreativität zu beflügeln, denn schon zwei Songideen sind auf diese Art und Weise entstanden.
Eine davon hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem kompletten Lied entwickelt, das den Titel Ich hab’s satt trägt.

AmKlavier

Es ist ein tolles Gefühl, wenn Akkorde, Text und Melodie schon fast mühelos zusammenfinden und die Dinge ins Fließen geraten. So kann es gerne jedesmal laufen! :-) Auch wenn es anschließend mit dem anstrengenderen und deutlich langwierigeren Teil weitergeht, nämlich mit der Ausarbeitung der Begleitung und dem Üben.

Auf der Gitarre konnte und wollte ich das Stück nicht lassen, weil ich dort nicht richtig umsetzen kann, was ich in meinem Kopf höre. Deswegen ging es als nächstes an’s Keyboard.
Und so war ich dann in den letzten Wochen mit dem Finden und Festlegen der Klavierbegleitung beschäftigt, die sich so langsam nun auch passend und fertig anfühlt.


entwurf
Die endgültige Klavier-Version muss ich erst ordentlich aufnehmen, aber wer möchte, kann sich jetzt schon einen kurzen Ausschnitt des allerersten Entwurfs (noch mit Gitarre) anhören:

Hier der Songtext:

Ich habs satt

 

Ich hab’s satt auf Dich zu warten
und nicht zu wissen, wo Du stehst,
jeden Morgen aufzuwachen und mich zu fragen, ob das der Tag ist, an dem Du gehst.

Ich hab’s satt auf Dich zu warten
und nicht zu wissen, wo Du warst.
Kann Deine Lügen nicht mehr hören und wie Du uns nicht eine einz’ge, blöde Ausrede ersparst.

Ich hab’s satt auf Dich zu warten
und nicht zu wissen, ob Du bleibst.
Oder ob Du alles hinwirfst und für Deine neue Liebe auf unser Leben scheisst.

Ich hab Angst auf Dich zu warten, weil ich weiß, was gleich passiert,
jetzt wo ich endlich spür, dass es aus ist und meine Liebe mich nirgendwohin führt.

Denn ich hab’s satt, ich hab’s satt auf MICH zu warten
und nicht zu wissen, wo ICH steh.
Bin heute morgen aufgewacht und hab gewusst:
das ist der Tag, der Tag an dem ich geh,
das ist der Tag, an dem ich geh.
Anja Sachs, 2015

Email-Benachrichtigungen

Incoming mail

Es gibt etwas Neues! :-)
(Bild eines fliegenden Briefumschlags)
Die Veröffentlichung von Neuigkeiten in meinem Blog erfolgt eher unregelmäßig 4 bis 6 mal im Jahr. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, ohne in der Zwischenzeit immer wieder meine Website auf Veränderungen prüfen zu müssen, kann sich ab sofort die neuesten Nachrichten per E-Mail zusenden lassen. Hierfür benötige ich eine gültige Emailadresse.
Wer mir zudem noch seine PLZ mitteilt, bekommt auch eine Benachrichtigung, wenn in seiner Wohnortnähe ein Konzert von mir stattfindet.
Für mich hat die Angabe der PLZ den Vorteil, dass ich einfach und schnell erkennen kann, wo Interesse an einem Konzert meinerseits bestehen würde, ohne hierfür noch weitere Online-Plattformen bedienen zu müssen (immerhin will ich Musik machen und nicht nur vor dem PC sitzen), was letztlich auch den Zuhörern zugute kommt. Außerdem finde ich es nicht schön, jemandem eine Ankündigung für ein Konzert zu schicken, welches sowieso viel zu weit weg ist, als dass derjenige hinfahren würde; ich würde das gerne ortsbezogener machen und nicht “rumspammen”.

Die Möglichkeit, sich in meinen Email-Verteiler einzutragen, befindet sich am rechten Rand der News-Seite (in der Mobilansicht ganz unten) oder direkt hier:



 

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Live-Video online

Ende letzten Jahres hatte ich das Vergnügen, bei einem Doppelkonzert von Colin Wilkie & Biber Herrmann im Maximal, Kulturintitiative Rodgau, mit dabei zu sein. Bei dieser Gelegenheit wurde ein Konzert-Live-Mitschnitt erstellt, so dass ich mich nun über ein sehr hochwertiges…
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Baumsetzung

In den letzten Wochen ging es relativ ruhig zu, deswegen konnte ich mir mit einer großen Portion Lust & Laune ausgiebig Zeit für’s Liederschreiben nehmen. Viele Texte sind entstanden, vieles landete abgeheftet im “Abfallordner” (ich kann’s nicht einfach wegwerfen – der Text-Messi in mir schreit, dass man es ja vielleicht doch irgendwann grundlegend überarbeiten bzw. weiterverwenden könnte) und ein Song wurde tatsächlich fertig:
Baum” heißt der neue Titel und seine Feuertaufe hatte er am 9. Mai anlässlich des Karlsruher Stadtgeburtstags auf der Bühne in der Karlsruher Südstadt.

KarlsruheStadtgeburtstag-1 KarlsruherStadtgeburtstag-2

Da er beim Publikum richtig gut angekommen ist, habe ich mich entschlossen, ihn als ersten eigenen Song hier auf der Website zu posten. Allerdings muss ich dazu erst ins Studio; meine Arbeitsaufnahmen sind eher weniger geeignet. Und weil in nächster Zeit wieder recht viele Veranstaltungen anstehen, wird es noch ein wenig dauern, bis es soweit ist und sich die “Musik”-Seite weiter füllt.

Stormy January

RheingauEcho
Ein ereignisreicher Januar liegt hinter mir.
Nicht nur, dass ich alle fünf CD-Release-Konzerte von Biber Herrmann in Eltville begleitet habe (siehe Zeitungsausschnitt des Rheingau-Echos), sowie ein eigenes Konzert mit “Blues for Frets” im Mikado in Karlsruhe gesungen habe. Ich war auch noch bei einem Interview mit Liveaufzeichnung bei Radio Rheinwelle dabei. Das war meine erste Radiosendung und es ist ein merkwürdiges Gefühl, in einem nahezu leeren Studio zu singen und dabei genau zu wissen, dass letztlich doch sehr viel mehr Menschen zuhören.
Im Februar wird es ähnlich aktiv weitergehen; es steht eine kleine Tour mit Biber Herrmann an, sowie verschiedene private Konzerte.
Erst danach wird es ein wenig ruhiger werden, was bedeutet, dass ich mich ab Anfang März ins Songschreiben fallenlassen kann. Und das wird dann auch Zeit, denn der Oktober mit “Songwriters in the Round” in der Waas’schen Fabrik naht mit schnellen Schritten und ich würde gerne noch einen neuen Song bei dieser Gelegenheit zum besten geben.

6 Saiten für ein Halleluja

Takamine
Seit einiger Zeit “klampfe” ich nun schon mit einer geliehenen Gitarre herum und habe dabei schnell gemerkt, wieviel Spaß es mir macht, die Gitarre und irgendwelche Akkorde locker und spielerisch zu erforschen. Als dann auch noch die ein oder andere Songidee “so nebenher” entstand, war mir klar: ich möchte Gitarre spielen lernen.
Und das dann gerne auf einem eigenen Instrument; eines das immer da ist, mit dem man irgendwie “magisch” zusammenwachsen kann. Eines, das ruft, wenn man vorbeiläuft. “Los! Nimm mich in die Hand! Bring mich zum Klingen!” :-)
Also haben wir uns zwischen den Jahren aufgemacht, um eine Gitarre für mich zu finden.

Nachdem ich gefühlte 100 Gitarren im Arm gehalten und ausprobiert habe, hatte sich alles auf eine Entscheidung zwischen einer Taylor Mini und einer Takamine zugespitzt. Und es wurde die Takamine.
Die Saitenlage ist sehr angenehm, der Hals eher schlank (was meinen kleinen Händen entgegenkommt) und die Optik gefällt mir sehr gut. Sie hat einen Tonabnehmer und auch wenn ich den im Moment noch nicht brauche, kann ich mir durchaus vorstellen, mich irgendwann auch mal selbst auf der Gitarre zu begleiten.
Sie entspricht also völlig meinen Rahmenbedigungen.
Aber vor allem macht sie eines (und das hab ich schon im Laden gemerkt): sie animiert mich zum Spielen und zum Rumexperimentieren. :-)

Ins Leben geholt

 

Ein gerader Weg führt immer nur ans Ziel
André Gide, franz. Schriftsteller

Mein Weg ist nicht gerade. Ich bin musikalisch sozusagen “spätberufen”. Und ich weiß nicht, wo mich mein Weg letztlich hinführen wird. Aber er macht Spaß. :-)