Wie ein Banner trägt die Beute ihn hoch über ihren Köpfen.
Sein Atem speit Gift und Pestilenz.
Nur selten ist er leise, er kennt keine Regeln, feiert seine schwarz-weiße Existenz.
Wenn Du ihn fragst, dann muss er nicht lange überlegen – seine Lösungen sind einfach und klar.
Er scheut sich nicht die immer-selbe Antwort zu geben.
Seit Jahrtausenden ist er schon da.

Wenn Menschen kämpfen, Häuser brennen ist er in seinem Element,
wenn das Chaos nach neuen Opfern schreit.
Geilt sich auf an seiner Macht und heizt den Flächenbrand an,
spielt sein Spiel seit Anbeginn der Zeit.
Wenn Menschen andere Menschen in feste Bilder pressen und Gräben ziehen, um Feinde zu erschaffen,
wenn sie dann in seiner Sprache brüllen und um niemanden mehr weinen, dann hörst Du ihn hämisch lachen.

Er war schon immer gegen alles, seine Selbstsucht lässt ihn schreien.
Blind und taub sind ihm andere egal.
Die anders denken und die seine Weltsicht nicht teilen richtet er in seinem Tribunal.
Ihm ist‘s gleich,welchen Namen seine Feinde tragen, sind nur Zunder, um Feuer zu entfachen:
Linke, Emanzen, Die-da-oben, Gutmenschen, Bullen, Kanacken.
Sein Versprechen lässt die Menschheit Böses machen.

Wenn er in Deine Richtung schaut, dann halt ihn fest in Deinem Blick.
Verfang Dich nicht im Irrlicht seiner Augen,
wenn er raunend Dir verspricht, dass er Dir Stärke verleiht, Dich verführen will, seiner Wut zu glauben.
Denn wenn er eines gut kennt, dann seine Macht in unseren Köpfen.
Noch nie hat er uns wirklich losgelassen.
Seine Saat ist schnell gestreut und wuchert vor sich hin, bis der nächste Mob dann tobt durch die Gassen.

Sein Name ist Hass.